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von-Tschammer-Pokal
1936

  1.Runde      
16.08.36 SV Algermissen 1911 Werder Bremen 1:4
16.08.36 VfB Peine SV Hannover 96 2:0
16.08.36 Westmark Trier FV Saarbrücken 3:1
16.08.36 CfR Köln SSV Köln-Vingst 05 0:0 n.V.
16.08.36 Viktoria 89 Berlin Wacker Leipzig 2:1
16.08.36 SV Feuerbach Phönix Karlsruhe 5:2
16.08.36 Wacker Marktrewitz VfB Stuttgart 0:1
16.08.36 Militär SV von der Goltz Tilsit Hindenburg Allenstein 0:2
16.08.36 Viktoria Stolp Preußen Danzig 6:0
16.08.36 Hertha BSC Berlin Eimsbütteler TV 3:2
16.08.36 SuSV Beuthen 09 Minerva 93 Berlin 3:2
16.08.36 Preußen Langenbielau Vorwärts Rasensport Gleiwitz 2:7
16.08.36 Cherusker Görlitz Berliner SV 92 1:2
16.08.36 BC Hartha Wacker Halle 8:0
16.08.36 VfB Leipzig 1.SV Jena 5:0
16.08.36 CSC 03 Kassel Polizei SV Chemnitz 1:6
16.08.36 Altonaer FC 93 Wacker 04 Tegel 3:5
16.08.36 Victoria Hamburg SV Dessau 05 6:1
16.08.36 Holstein Kiel Polizei SV Lübeck 1:2 n.V.
16.08.36 SpVgg. Röhlinghausen Arminia Bielefeld 2:1
16.08.36 VfvB Ruhrort FC Schalke 04 2:5
16.08.36 Fortuna Düsseldorf SV Klafeld 1:2
16.08.36 VfL Benrath Rheydter SV 6:1
16.08.36 Rot-Weiß Oberhausen ASA Atsch 7:0
16.08.36 SV Flörsheim SV Waldhof 07 0:1
16.08.36 Wormatia Worms VfB Friedberg 3:2
16.08.36 1.FC Pforzheim FK Pirmasens 7:0
16.08.36 Freiburger FC Kickers Offenbach 2:0
16.08.36 Stuttgarter Kickers SV 1860 München 0:1
16.08.36 Bayern München SSV Ulm 3:4
16.08.36 1.FC Schweinfurt 05 FC Haunau 93 4:0
16.08.36 1.FC Nürnberg (TV) SC Planitz 7:0
  1.Runde, Wiederholungsspiel      
18.08.36 SSV Köln-Vingst 05 CfR Köln 8:3
  2.Runde      
23.08.36 Hindenburg Allenstein Viktoria Stolp 2:1
23.08.36 Wacker 04 Tegel Victoria Hamburg 5:4
23.08.36 Berliner SV 92 SuSV Beuthen 09 4:1
23.08.36 Vorwärts Rasensport Gleiwitz VfB Leipzig 2:2 n.V.
23.08.36 Polizei SV Chemnitz Viktoria 89 Berlin 5:2
23.08.36 Polizei SV Lübeck Hertha BSC Berlin 1:3
23.08.36 Werder Bremen Rot-Weiß Oberhausen 3:2 n.V.
23.08.36 VfB Peine BC Hartha 1:0
23.08.36 FC Schalke 04 SpVgg. Röhlinghausen 2:0
23.08.36 Wormatia Worms SSV Köln-Vingst 05 11:0
23.08.36 SSV Ulm Freiburger FC 3:0
23.08.36 1.FC Schweinfurt 05 SV Feuerbach 5:2
23.08.36 SV 1860 München 1.FC Pforzheim 3:3 n.V.
23.08.36 Westmark Trier VfB Stuttgart 0:1
23.08.36 VfL Benrath 1.FC Nürnberg (TV) 3:2
23.08.36 SV Waldhof 07 SV Klafeld 6:0
  2.Runde, Wiederholungsspiele      
30.08.36 VfB Leipzig Vorwärts Rasensport Gleiwitz 3:0
30.08.36 1.FC Pforzheim SV 1860 München 2:0
  Achtelfinale:      
06.09.36 VfB Stuttgart FC Schalke 04 0:0 n.V.
06.09.36 Wacker 04 Tegel Werder Bremen 1:3
06.09.36 SSV Ulm 1.FC Schweinfurt 05 2:4
 06.09.36 Polizei SV Chemnitz SV Waldhof 07 0:1
 06.09.36 1.FC Pforzheim Wormatia Worms 1:2
 06.09.36 Hertha BSC Berlin VfL Benrath 1:1 n.V.
 06.09.36 Hindenburg Allenstein VfB Peine 1:3
 06.09.36 VfB Leipzig Berliner SV 92 2:0
  Achtelfinale, Wiederholungsspiele      
20.09.36 VfL Benrath Hertha BSC Berlin 8:2
20.09.36 FC Schalke 04 VfB Stuttgart 6:0
  Viertelfinale      
25.10.36 Werder Bremen FC Schalke 04 2:5
25.10.36 SV Waldhof 07 1.FC Schweinfurt 05 1:2
25.10.36 Wormatia Worms VfL Benrath 3:3 n.V.
25.10.36 VfB Peine VfB Leipzig 2:4
  Viertelfinale, Wiederholungsspiel      
08.11.36 VfL Benrath Wormatia Worms 2:3
  Halbfinale      
08.12.36 FC Schalke 04 1.FC Schweinfurt 05 3:2
08.12.36 VfB Leipzig Wormatia Worms 5:1

Endspiel

3. Januar 1937 im Olympiastadion, Berlin  
2:1
VfB Leipzig FC Schalke 04  
Bruno Wöllner - Erich Dobermann, Rudolf Große - Gerhard Richter, Erich Thiele, Walter Jähnig - Hans Breidenbach, Martin Schön, Jacob May, Georg Reichmann, Herbert Gabriel
Trainer: Heinrich Pfaff
Hermann Mellage - Hans Bornemann, Otto Schweißfurth - Rudolf Gellesch, Otto Tibulski, Hermann Nattkämper - Ernst Sontow, Fritz Szepan, Ernst Pörtgen, Ernst Kuzorra (K), Ernst Kalwitzki
Trainer: Hans Schmidt
 

1:0 May (21.)
2:0 Gabriel (32.)

2:1 Kalwitzki (42.)  
Zuschauer: 70.000 Schiedsrichter: Egon Zacher (Berlin)  


Spielbericht:

Bei der Konstellation Fünfter der Gauliga Sachsen (VfB Leipzig) gegen den Dritten der deutschen Meisterschaft (Schalke 04) gingen die Knappen als klarer Favorit in das Spiel. Die Leipziger, mit großen Anhang nach Berlin gekommen, ließen sich jedoch davon nicht beeindrucken. Mit ihrem Dreimannsturm ergriffen sie sofort die Initiative und verunsicherten so die überraschte Schalke Abwehr. Unerwartet machte auch der sonst so souveräne Schalker Torwart Mellage einen unsicheren Eindruck. Sein Fehler in der 20. Minute leitete die Niederlage für den Favoriten ein. Er konnte einen 16-m-Schuss nicht festhalten, sodass Leipzigs Mittelstürmer May seine Mannschaft in Führung schießen konnte. Damit gewann der VfB an Sicherheit, die Abwehr stand geschlossen und hatte mit Wöllner einen sicheren Torwart hinter sich. Der Sturm der Sachsen konnte ungehindert wirbeln, und folgerichtig fiel in der 31. Minute das 2:0 für Leipzig. Wieder war May an dem Treffer beteiligt, er hatte seinen nach vorn stürmenden Linksaußen Gabriel den Ball in den Lauf gespielt. Elf Minuten später konnten die Schalker noch einmal Hoffnung schöpfen, als Rechtsaußenstürmer Kalwitzki mit einem Direktschuss auf 1:2 verkürzen konnte. In der zweiten Halbzeit bestimmte Schalke 04 zunächst das Spiel, doch neben gut anzusehenden Mittelfeldaktionen fehlte der entscheidende Drang nach vorne. Der VfB verzichtete auf jede Effekthascherei und ließ nach englischer Art den Ball laufen. Nach einer Stunde bekamen die Leipziger wieder Oberwasser, da die Schalker Spieler zunehmend mit Konditionsschwächen zu kämpfen hatten. Völlig verdient konnte der VfB Leipzig so seinen Vorsprung bis zum Schlusspfiff sichern, der im tosenden Beifall der Zuschauer fast unterging.

 

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