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von-Tschammer-Pokal
1935

  1.Runde      
18.08.35 Masovia Lyck SC Tilsit 7:3
18.08.35 VfL Bitterfeld Hertha BSC Berlin 1:2
18.08.35 Stettiner SC Minerva 93 Berlin 0:1
18.08.35 Vorwärts Rasensport Gleiwitz FV Breslau 06 9:1
18.08.35 Vorwärts Breslau BC Hartha 3:1
18.08.35 Sportfreunde Dresden SV Klettendorf 6:1
18.08.35 SV Merseburg 99 Polizei SV Chemnitz 2:4
18.08.35 BC Elsterberg 1.SV Jena 4:4 n.V.
18.08.35 VfB Leipzig 1.FC Nürnberg 1:2
18.08.35 SV Hannover 96 CfR Köln 4:3
18.08.35 Eintracht Braunschweig Reichsbahn Berlin 6:3
18.08.35 SV Göttingen FC Schalke 04 1:5
18.08.35 Werder Bremen Hamburger SV 4:5
18.08.35 Eimsbütteler TV HEBC Hamburg 7:3
18.08.35 Victoria Hamburg Berolina LSC Berlin 1:2
18.08.35 Holstein Kiel Nordring Stettin 7:1
18.08.35 Union Recklinghausen VfL Benrath 0:5
18.08.35 SV Hamborn 07 SpVgg. Herten 1:2
18.08.35 Rot-Ring Gevelsberg 08 VfR Köln 2:5
18.08.35 Fortuna Düsseldorf VfL Köln 99 5:0
18.08.35 SV Kassel Phönix Ludwigshafen 2:1
18.08.35 Germania Fulda SpVgg. Fürth 1:5
18.08.35 FC Hanau 93 Eintracht Wiesbaden 5:1
18.08.35 Eintracht Bad Kreuznach SV Waldhof 07 1:6
18.08.35 VfR Mannheim FV Homburg/Saar 7:3
18.08.35 Wormatia Worms FC Egelsbach 3:0
18.08.35 FV Bretten Freiburger FC 1:3
18.08.35 Karlsruher FV SV Feuerbach 0:1
18.08.35 VfB Stuttgart BC Augsburg 3:4 n.V.
18.08.35 1.FC Schweinfurt 05 SV Steinach 08 4:0
18.08.35 Ulmer FV 94 Bayern München 5:4
  Freilos: VfB Königsberg  
  1.Runde, Wiederholungsspiel      
08.09.35 1.SV Jena BC Elsterberg 4:2
  2.Runde      
22.09.35 VfB Königsberg Masovia Lyck 0:1
22.09.35 Berolina LSC Berlin Vorwärts Rasensport Gleiwitz 3:2
22.09.35 Sportfreunde Dresden Hertha BSC Berlin 1:0
22.09.35 Vorwärts Breslau Minerva 93 Berlin 2:4
22.09.35 Polizei SV Chemnitz 1.FC Schweinfurt 05 4:2
22.09.35 Eintracht Braunschweig 1.SV Jena 7:0
22.09.35 SV Hannover 96 Holstein Kiel 4:3
22.09.35 Hamburger SV Fortuna Düsseldorf 1:4
22.09.35 FC Schalke 04 SV Kassel 8:0
22.09.35 SpVgg. Herten SV Hanau 93 1:4
22.09.35 VfL Benrath Eimsbütteler TV 5:3
22.09.35 VfR Köln SpVgg. Fürth 0:2
22.09.35 SV Waldhof 07 Wormatia Worms 5:1
22.09.35 Freiburger FC SV Feuerbach 3:0
22.09.35 1.FC Nürnberg Ulmer FV 94 8:0
22.09.35 BC Augsburg VfR Mannheim 1:4
  Achtelfinale      
27.10.35 SV Hannover 96 FC Schalke 04 2:6
27.10.35 SpVgg. Fürth Freiburger FC 2:3
27.10.35 FC Hanau 93 Berolina LSC Berlin 5:1
27.10.35 Fortuna Düsseldorf SV Waldhof 0:3
27.10.35 Sportfreunde Dresden Masovia Lyck 2:1
27.10.35 Minerva 93 Berlin Eintracht Braunschweig 4:2
27.10.35 Polizei SV Chemnitz 1.FC Nürnberg 1:3
03.11.35 VfR Mannheim VfL Benrath 2:3
  Viertelfinale      
10.11.35 FC Schalke 04 VfL Benrath 4:1
10.11.35 Freiburger FC FC Hanau 93 2:1
10.11.35 SV Waldhof 07 Sportfreunde Dresden 1:0
10.11.35 1.FC Nürnberg Minerva 93 Berlin 4:1
  Halbfinale      
24.11.35 FC Schalke 04 Freiburger FC 6:2
24.11.35 1.FC Nürnberg SV Waldhof 07 1:0

Endspiel

8. Dezember 1935 im Rheinstadion, Düsseldorf  
2:0
1.FC Nürnberg FC Schalke 04  
Georg Köhl - Willi Billmann, Andreas Munkert - Hans Uebelein I, Heinz Carolin, Richard Oehm - Karl Gußner, Max Eiberger, Georg Friedel, Josef Schmitt (K), Willi Spieß
Trainer: Richard Michalke
Hermann Mellage - Hans Bornemann, Otto Schweißfurth - Rudolf Gellesch, Hermann Nattkämper, Otto Tibulski - Ernst Kalwitzki, Fritz Szepan, Ernst Pörtgen, Ernst Kuzorra (K), Adolf Urban
Trainer: Hans Schmidt
 
1:0 Eiberger (46.)
2:0 Friedel (85.)
   
Zuschauer: 55.000 Schiedsrichter: Alfred Birlem (Berlin)  



Spielbericht:
Bei windigem Regen- und Schneewetter trafen die damals populärsten deutschen Fußballmannschaften aufeinander. Der FC Schalke 04 war vor einem halben Jahr zum zweiten Mal Deutscher Meister geworden, der 1. FC Nürnberg war bereits fünfmaliger Meister. In der abgelaufenen Meisterschaft hatten die Nürnberger die Endrunde verpasst, sodass die Schalker als Favorit in das Spiel gingen. Sie hatten allerdings das Handicap zu tragen, dass ihr Spielmacher Fritz Szepan geschwächt in das Spiel ging, da er sich vor vier Tagen beim Länderspiel gegen England völlig verausgabt hatte. Ohne Szepan in Normalform gelang es Schalke nicht, sein System des berühmten Schalker Kreisels durchzusetzen. Stattdessen bestimmten die Nürnberger den Spielfluss und gingen in der 46. Minute in Führung, als der Nürnberger Halbrechte Eiberger aus einem Gewühl vor dem Schalker Tor aus fünf Metern Entfernung den Ball einschoss. Zwar setzten die Schalker danach zu einem Sturmlauf auf das Nürnberger Tor an, aber sie konnten weiterhin nicht ihr gewohntes Kombinationsspiel vortragen und erspielten sich keine zwingenden Chancen. Ihr Spiel war zerfahren und zusammenhanglos. In den letzten fünf Spielminuten hatten die Westdeutschen trotzdem mehrere gute Tormöglichkeiten, sodass die Nürnberger Oehm und Munkert Schalker Schüsse auf der Torlinie abwehren mussten. Doch obwohl der 1. FC aufgrund einer Verletzung von Schmitt praktisch nur noch mit neun Feldspielern agierte, gelang dem Nürnberger Friedel kurz vor Schluss das entscheidende Tor zum 2:0-Sieg

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