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Mitropapokal 1936

vom 4. Juni bis 13. September 1936

Vorrunde      
Austria Wien Grasshoppers Zürich 3:1, 1:1
Zidenice Brünn Lausanne Sports 5:0, 1:2
FC Bern AC Turin 1:4, 1:7
Young Fellows Zürich Phöbus Budapest 0:3, 2:6
Achtelfinale      
Sparta Prag Phöbus Budapest 5:2, 2:4
Hungaria MTK Budapest Vienna Wien 0:2, 1:5
Ferencvaros Budapest Slavia Prag 5:2, 0:4
AC Turin Ujpest Budapest 2:0, 0:5
Admira Wien SK Prostejov 0:4, 3:2
Rapid Wien AS Rom 3:1, 1:5
AGC Bologna Austria Wien 2:1, 0:4
Zidenice Brünn Ambrosiana-Inter Mailand 2:3, 1:8
Viertelfinale      
Sparta Prag AS Rom 3:0, 1:1
SK Prostejov Ujpest Budapest 0:1, 0:2
Vienna Wien Ambrosiana-Inter Mailand 2:0, 1:4
Austria Wien Slavia Prag 3:0, 0:1
Halbfinale      
Ambrosiana-Inter Mailand Sparta Prag 3:5, 2:3
Ujpest Budapest Austria Wien 1:2, 2:5

1. Endspiel

6. September 1936 Praterstadion, Wien  
Austria Wien

Sparta Prag

0:0
Rudolf Zöhrer - Karl Andritz, Karl Sesta - Karl Adamek, Johann Mock, Walter Nausch - Bobby Riegler, Josef Stroh, Matthias Sindelar, Camillo Jerusalem, Rudolf Viertl
Trainer: Kalman Konrad
Bohumil Klenovec - Jaroslav Burgr, Josf Ctyroky - Josef Kostalek, Jaroslav Boucek, Ludevit Rado - Ferdinand Faczinek, Oldrich Zajicek, Raymond Braine, Oldrich Nejedly, Geza Kalocsay
Trainer: Ferenc Sedlacek
 
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Zuschauer: 41.600 Schiedsrichter: Guiseppe Scarpi (Italien)  

Unter den Zuschauern befanden sich einige Tausend tschechoslowakische Schlachtenbummler, die der Sparta-Elf viel Mut machten. Dennoch hatten die Gäste in der 1. Halbzeit viel Glück, da die Wiener zweimal die Querlatte trafen. Bei den Gastgebern überragte Außenläufer Karl Adamek, während "Sindi" Sindelar durch Einzelaktionen auf sich aufmerksam machen konnte. Aber die Prager hatten nicht nur ein großartiges letztes Dreieck, sondern in Josef Košťálek und Jaroslav Bouček ihre besten Akteure. Die besten Torchancen nutzte aber ihr Linksaußen "Gejza" Kalocsay nicht, während Sindelar abermals nur die Latte traf. So blieb es beim torlosen Remis und die Chancen der Prager für eine erfolgreiche Titelverteidigung waren gestiegen.

2. Endspiel

13. September 1936 Masaryk Stadion, Prag  
Sparta Prag

Austria Wien

0:1
Bohumil Klenovec - Jaroslav Burgr, Josef Ctyroky - Josef Kostalek, Jaroslav Boucek, Ludevit Rado - Ferdinand Faczinek, Oldrich Zajicek, Raymond Braine, Oldrich Nejedly, Geza Kalocsay
Trainer: Ferenc Sedlacek
Rudolf Zöhrer - Karl Andritz, Karl Sesta, Karl Adamek, Johann Mock, Walter Nausch - Bobby Riegler, Josef Stroh, Matthias Sindelar, Camillo Jerusalem, Rudolf Viertl
Trainer: Kalman Konrad
 
  0:1 Jerusalem (67.)  
Zuschauer: 58.000 Schiedsrichter: Rinaldo Barlassina (Italien)  

 Das Stadion in Prag was bis an den Spielfeldrand mit Zuschauern gefüllt. Das Rückspiel war ein von beiden Seiten vorsichtig taktiertes Match, in dem Mittelläufer "Hans" Mock den gegnerischen Mittelstürmer Raymond Braine ausschaltete. Damit war auch der Sparta-Angriff gelähmt. Auch spielte die Läuferreihe der Wiener insgesamt stärker als die der Prager. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen die immer wieder durch den "Papiernen" Sindelar angetriebenen "Violetten" ins Spiel. Schließlich verwandelte Camillo Jerusalem eine Franz Riegler-Flanke. Austria verteidigte den knappen Vorsprung und gewann als drittes Team zum zweiten Mal den Mitropa Cup.


Mitropapokal Gewinner 1936: Austria Wien

 

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