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Endrunde 1944

  1. Runde      
16.04. NSTG Brüx 1.FC Nürnberg 0:8
16.04. Dresdner SC Germania Königshütte 9:2
16.04. Luftwaffen SV Danzig Hertha BSC Berlin 0:0 n.V.
16.04. STC Hirschberg DWM Posen 7:0
16.04. Heeres SV Groß Born Luftwaffen SV Rerik 6:4
16.04. VfR Mannheim Bayern München 2:1 n.V.
16.04. FC Schalke 04 TuS Neuendorf 5:0
16.04. Luftwaffen SV Hamburg Wehrmacht SV Celle 4:0
16.04. SV Göppingen KSG FV/AK Saarbrücken 3:5
16.04. KSG VfL99/Sülz07 Köln KSG SV/48/99 Duisburg 0:2
16.04. FC Mülhausen 93 Kickers Offenbach 4:2
16.04. Militär SV Brünn Vienna Wien 3:6
16.04. Eintracht Braunschweig SpVgg. Wilhelmshaven 1:2 n.V.
16.04. Holstein Kiel SV Dessau 05 3:2 n.V.
  Borussia Fulda Freilos  
  Wiederholungsspiele      
22.04. Hertha BSC Berlin Luftwaffen SV Danzig 7:1
  1. Runde Nachholspiel      
23.04. Luftwaffen SV Mölders Krakau VfB Königsberg 1:4
  Achtelfinale      
07.05. SpVgg. Wilhelmshaven Luftwaffen SV Hamburg 1:1 n.V.
07.05. KSG SV/48/99 Duisburg FC Schalke 04 2:1
07.05. Borussia Fulda Dresdner SC 2:9
07.05. 1.FC Nürnberg VfR Mannheim 3:2
07.05. KSG FV/AK Saarbrücken FC Mülhausen 93 5:3
07.05. Vienna Wien STC Hirschberg 5:0
07.05. Hertha BSC Berlin Holstein Kiel 4:2
07.05. VfB Königsberg Heeres SV Groß Born 3:10
  Wiederholungsspiel      
14.05. Lufzwaffen SV Hamburg SpVgg. Wilhelmshaven 4:2
  Viertelfinale      
21.05. Luftwaffen SV Hamburg KSG SV/48/99 Duisburg 3:0
21.05. KSG FV/AK Saarbrücken 1.FC Nürnberg 1:5
21.05. Heeres SV Groß Born Hertha BSC Berlin 3:2
21.05. Dresdner SC Vienna Wien 3:2
  Halbfinale      
04.06. Luftwaffen SV Hamburg Heeres SV Groß Born 3:2 in Hannover
04.06. Dresdner SC 1.FC Nürnberg 3:1 in Erfurt
  Spiel um den 3. Platz      
  1.FC Nürnberg Heeres SV Groß Born HSV verzichtet

Endspiel

Sonntag, 18. Juni 1944 im Olympiastadion, Berlin  
4:0
Dresdner SC Luftwaffen SV Hamburg  
Willibald Kreß - Fritz Belger, Heinz Hempel - Herbert Pohl, Walter Dzur, Helmut Schubert - Rudolf Voigtmann, Helmut Schön, Fritz Machate, Richard Hofmann, Heinz Schaffer
Trainer: Georg Köhler
Willi Jürissen - Karl Miller, Reinhold Münzenberg - Walter Ochs, Heinrich Gärtner, Robert Gebhardt - Fritz Zahn, Heinz Mühle, Willi Gornick, Ludwig Janda, Jakob Lotz
Trainer: Karl Höger
 
1:0 Voigtmann (19.)
2:0 Schaffer (50.)
3:0 Schön (61.)
4:0 Schaffer (85.)
   
Zuschauer: 70.000 Schiedsrichter: Trompeter (Köln)  

 

Die 37. deutsche Meisterschaftssaison 1943/44 konnte nur noch unter großen Mühen durchgeführt werden. Immer größer werdende Reiseprobleme, Spieler- und Ausrüstungsmangel, Bombenangriffe und andere Kriegsauswirkungen machten einen geregelten Spielbetrieb fast unmöglich.

Zahlreiche Vereine mussten sich während der Saison vom Spielbetrieb zurückziehen, und viele Spiele wurden am grünen Tisch entschieden oder kamen nicht in die Wertung. In einigen Sportbereichen wurde die Ligabetrieb nicht vollständig zu Ende geführt, sondern abgebrochen, nachdem der Staffelsieger oder Gaumeister feststand.

Zur Erleichterung des Spielbetriebes spielte man in zahlreichen Sportbereichen in mehreren Regional-Staffeln, und es kam auch wieder zur Teilung von Sportbereichen. So wurde aus den Bereichen Südhannover-Braunschweig und Weser-Ems der neue Sportbereich Osthannover ausgegliedert, und der Sportbereich Sudetenland wurde in die Bereiche Sudetenland und Böhmen-Mähren geteilt. Damit erhöhte sich die Zahl der Sportbereiche auf 31.

Trotz aller Schwierigkeiten wurde die Meisterschaftssaison 1943/44 zu Ende gespielt, im Gegensatz zum 1944 angesetzten Pokalwettbewerb, der vor Beginn der Hauptrunde abgebrochen werden musste. Der Dresdner SC konnte in dieser letzten Kriegsmeisterschaft seinen Titel erfolgreich verteidigen. Im Finale besiegte er den Luftwaffen-Sportverein Hamburg klar mit 4:0.

Der Erfolg des LSV Hamburg war typisch für den Aufstieg der Militärvereine in diesen Jahren, die teilweise wie ein Phönix aus der Asche auftauchten. Als Gauliga-Neuling hatte der Verein sofort die Sportbereichsmeisterschaft gewonnen und stand dann 1943 im Pokalfinale und 1944 im Meisterschaftsfinale. Ebenfalls zu diesen Vereinen zählte der Heeres-Sport-Verein Groß Born aus Pommern. Der Verein, der durch Verlegung aus dem Verein Heeres SV Hubertus Kolberg hervorgegangen war, durchbrach in seinem ersten Jahr nicht nur die Dominanz der Vereine aus Stolp und Stettin in Pommern, sondern drang bei der Meisterschaftsendrunde bis ins Halbfinale vor, soweit wie noch keine andere pommersche Mannschaft.

Quelle: wikipedia

 

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