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Endrunde 1942

  Qualifikation      
10.05. 1.FC Kaiserslautern SV Waldhof 07 7:1
10.05. SS Straßburg Stuttgarter Kickers 2:0
10.05. Stadt FV Düdelingen FC Schalke 04 0:2
10.05. Borussia Fulda SV Dessau 05 0:2
10.05. Luftwaffen SV Olmütz Vienna Wien 0:1
10.05. HuS Marienwerder VfB Königsberg 1:7
10.05. SV Hamborn 07 Werder Bremen 1:1 n.V.
10.05. SC Planitz Luftwaffen SV Boelcke Krakau 5:2
10.05. Blau-Weiß 90 Berlin Luftwaffen SV Püttnitz 3:1
  Ordnungspolizei Litzmannstadt Freilos  
  Germania Königshütte Freilos  
  SpVgg. Breslau Freilos  
  Eimsbütteler TV Freilos  
  VfL Köln 99 Freilos  
  Kickers Offenbach Freilos  
  1.FC Schweinfurt 05 Freilos  
  Wiederholungsspiel      
17.05. Werder Bremen SV Hamborn 07 5:1
  Vorrunde      
24.05. VfB Königsberg Ordnungspolizei Litzmannstadt 8:1
24.05. SC Planitz SpVgg. Breslau 2:1 n.V.
24.05. SV Dessau 05 Blau-Weiß 90 Berlin 0:3
24.05. Werder Bremen Eimsbütteler TV 4:2
24.05. FC Schalke 04 1.FC Kaiserslautern 9:3
24.05. Kickers Offenbach VfL Köln 99 3:1
24.05. SS Staßburg 1.FC Schweinfurt 05 2:1
24.05. Vienna Wien Germania Königshütte 1:0
  Viertelfinale      
07.06. Blau-Weiß 90 Berlin VfB Königsberg 2:1
07.06. Vienna Wien SC Planitz 3:2
07.06. FC Schalke 04 SS Straßburg 6:0
07.06. Kickers Offenbach Werder Bremen 4:3
  Halbfinale      
21.06. FC Schalke 04 Kickers Offenbach 6:0
21.06. Blau-Weiß 90 Berlin Vienna Wien 2:3
  Spiel um den 3. Platz      
04.07. Blau-Weiß 90 Berlin Kickers Offenbach 4:0

Endspiel

Samstag, 4. Juli 1942 im Olympiastadion, Berlin  
2:0
FC Schalke 04 Vienna Wien  
Heinz Flotho - Heinz Hinz, Otto Schweißfurt - Hans Bornemann, Otto Tibulski, Herbert Burdenski - Ernst Kalwitzki, Fritz Szepan, Hermann Eppenhoff, Ernst Kuzorra, Adolf Urban
Trainer: Otto Faist
Stefan Ploc - Otto Kaller, Willi Schmaus - Vitus Kubicka, Ernst Sabeditsch, Jaburek - Karl Bortoli, Karl Decker, Franz Holeschovsky, Karl lechner, Franz Erdl
Trainer: Fritz Gschweidl
 
1:0 Kalwitzki (14.)
:0 Szepan (42.)
   
Zuschauer: 90.000 Schiedsrichter: Fritz Boullion (Königsberg)  

Die 35. deutsche Meisterschaftssaison 1941/42, die dritte Kriegsmeisterschaftssaison, kehrte bei der Meisterschaftsendrunde wieder zum K.-o.-System zurück.

Die Rückkehr K.-o.-System war bedingt durch die immer spürbareren Kriegsauswirkungen; dies betraf insbesondere die Treibstoff- und Transportmittelsituation, mit der die Reisen der Vereine zu den Auswärtsspielen immer schwieriger wurden. Daher wurden ab Februar 1942 von der Reichssportführung Auswärtsreisen über 50 km verboten. Allerdings waren die Meisterschaftsspiele davon ausgenommen, doch mit der Rückkehr zum K.-o.-System sollte die Anzahl der weiten Reisen reduziert werden.

Ein weiterer Grund war die Ausweitung der Sportbereiche auf nunmehr 25, was einerseits auf den Anschluss weiterer Gebiete an das Deutsche Reich, andererseits aber auch auf die verkehrsbedingten Sportbereichsteilungen zurückzuführen war. So wurden im Westen die neuen Sportbereiche Westmark und Moselland geschaffen. Der Sportbereich Westmark umfasste das angeschlossene Lothringen sowie die Gebiete des Saarlands und der Pfalz, die vom Sportbereich Südwest abgetrennt wurden, dem Sportbereich Saarland wurden Luxemburg sowie die vom Sportbereich Mittelrhein abgetrennte Moselregion angegliedert. Die beiden reduzierten Sportbereiche Südwest und Mittelrhein wurden nun in Hessen-Nassau und Köln-Aachen umbenannt. Zur besseren Unterscheidung taufte man zudem den bisherigen Sportbereich Hessen in Kurhessen um. Die Reiseproblematik hatte zur Folge, dass man zudem den Sportbereich Schlesien in die Bereiche Niederschlesien und Oberschlesien teilte.

Auch in anderer Beziehung wirkten sich die Kriegsfolgen zunehmend negativer aus. Immer weniger Spieler standen den Vereinen durch die Einberufung in den Kriegsdienst zur Verfügung. Besonders betroffen waren davon allerdings zunächst nur die unteren Klassen, wo der Spielbetrieb vor allem auf Kreisebene vielerorts zusammenbrach.

In der deutschen Meisterschaft kam es in dieser Saison zum dritten Gelsenkirchen-Wiener Duell. Dabei stand dem FC Schalke 04 in diesem Jahr die Mannschaft von First Vienna FC 1894 gegenüber, die das Finale auch dominierte, jedoch ihre deutliche Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnte. So konnte am Ende der FC Schalke 04 überaus glücklich mit 2:0 als Sieger den Platz verlassen und in seinem 9. Finale seinen nunmehr 6. Deutschen Meistertitel einfahren. Die Schalker zogen damit mit dem bisherigen Rekordtitelträger 1. FC Nürnberg gleich.

Quelle: wikipedia

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